Fötus-Stellung

Nach einem harten Tag möchte man sich am liebsten im Bett kuschelig zusammenrollen und sprichwörtlich „schlafen wie ein Baby“.

Doch leider haben Forscher herausgefunden, dass gerade diese so beliebte Schlafposition auch die Ungesündeste ist. Bei der „Fötus-Stellung“ rollt man sich in der Seitenlage zusammen wie ein Fötus im Mutterleib. Warum für Erwachsene diese Schlafposition auf Dauer schädlich ist, haben wir in den folgenden Punkten zusammengefasst:

1.           Gift für Nacken und Rückengesundheit

Der Mensch sitzt zu viel und bewegt sich zu wenig.

Wird nachts in der Fötus-Stellung geschlafen, kann sich der Körper auch in der eigentlichen „Reparatur-Phase“ nicht strecken. Dies führt zu massiven Verkürzungen der Muskulatur, vor Allem im Bereich der Oberschenkel und Hüfte. Aber auch der Nacken wird durch die gekrümmte Position belastet, sowie eine tiefe Atmung erschwert. Außerdem entstehen Rückenschmerzen, da sich die Bandscheiben nur in gestreckter Position wieder mit Flüssigkeit füllen können. Die Nacht wird nicht optimal zur Erholung genutzt, wodurch die Schmerzen kontinuierlich verstärkt werden.

 

2.           Löst negative Stimmung aus

 

Laut einer Untersuchung der Universität von Harvard, soll sich die Fötusstellung negativ auf unsere Stimmung auswirken. Denn wie die Neurologen mit Gehirn-Scans feststellen konnten, erhält das Hirn durch die zusammengekauerte Stellung unterbewusst das Signal, dass man Schutz sucht, sich also in einer Gefahrensituation befindet. (Wie ein Igel, dem Gefahr droht)

Das wiederum erzeugt automatisch Stress, wodurch unruhiger Schlaf, sowie schlechte Laune am nächsten Morgen begünstigt werden kann.